Ergonomie am Arbeitsplatz. Wie bewahrt man die richtige Haltung am Schreibtisch?

Die modernen Arbeitsrealitäten erfordern von uns, mehrere Stunden täglich vor dem Computer zu verbringen. Die Sitzposition ist für unseren Körper nicht natürlich, was zu einer Reihe von Beschwerden wie Rücken-, Nacken-, Handgelenk- oder Augenschmerzen führt. Dies kann zu einer allgemeinen Verschlechterung des Wohlbefindens sowie zu einer Verringerung von Effizienz und Kreativität führen.
Moderne Arbeitsplätze sollten mit höhenverstellbaren Schreibtischen, drehbaren Stühlen mit verstellbarer Kopfstütze sowie Monitoren an speziellen Halterungen ausgestattet sein. Bei der Arbeit im Büro sollte man alte, abgenutzte Möbel vermeiden. Remote-Arbeit darf hingegen nicht darin bestehen, den Laptop im Bett zu öffnen und anschließend den ganzen Tag auf dem Sofa zu liegen.
All das behandelt die Ergonomie, die Wissenschaft von der optimalen Anpassung der Arbeitsbedingungen, die uns Werkzeuge zur Schaffung einer gesunden und effizienten Umgebung liefert. Sie ist auch der übergeordnete Wert aller Produkte der Serie Spacetronik Ergoline, die mit Blick auf den Komfort jedes Nutzers entwickelt wurden.
Was ist Ergonomie?
Beginnen wir mit der Theorie. Laut der Enzyklopädie PWN [1] ist Ergonomie eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Anpassung der Umgebung und der Arbeitsbedingungen zum Wohle des Menschen befasst. Ziel ist nicht nur der Schutz der Gesundheit des Mitarbeiters, sondern auch die Sicherstellung bestmöglicher Bedingungen für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Steigerung der Kreativität.
Ergonomie spielt daher eine bedeutende Rolle in unserem Berufsleben. Gleichzeitig wird sie von einigen Arbeitgebern noch immer etwas vernachlässigt und unterschätzt. Dieser Trend ändert sich jedoch zunehmend zugunsten eines ergonomischen Arbeitsstils. In unserem Land ist seit 1977 die Polnische Gesellschaft für Ergonomie (PTErg) [2] tätig, die Mitglied der International Ergonomics Association ist. Experten nehmen an ergonomischen Konferenzen und Kongressen teil, die die Arbeitsqualität verbessern sollen.
Wie sieht ein ergonomischer Arbeitsplatz aus?
Bei der Computerarbeit ist die richtige Körperhaltung am wichtigsten. 70 Prozent von uns arbeiten im Sitzen. Das Sitzen ist für den Menschen körperlich weniger anstrengend als das Stehen, verursacht jedoch eine deutlich höhere (von 40 bis 90 Prozent) Belastung der Lendenwirbelsäule [3]. Daher kann ein längerer Aufenthalt in dieser Position die Wirbelsäulengelenke sowie die Rücken- und Nackenmuskulatur negativ beeinflussen.
Der Arbeitsplatz sollte mit ergonomischen Möbeln und Computerausstattung ausgestattet sein. Maße und Einstellbereiche sollten an die körperlichen Voraussetzungen des jeweiligen Mitarbeiters angepasst und idealerweise individuell ausgewählt werden.
Die Schreibtischplatte sollte mindestens 100 x 80 Zentimeter groß sein und eine Höhenverstellung ermöglichen, um zwischen Sitz- und Stehposition zu wechseln. Empfehlenswert sind zudem eine helle Farbe und abgerundete Kanten. Das Sitzen an einem zu niedrigen oder zu hohen Schreibtisch führt zu einer Überlastung der Gelenke und Nackenmuskulatur.
Der Monitor sollte idealerweise etwa 50-70 Zentimeter von den Augen entfernt stehen, ungefähr auf Armlänge. Die obere Kante darf maximal auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen, um eine übermäßige Nackenbelastung zu vermeiden.
Der Bürostuhl muss gemäß der aktuellen Verordnung des Ministeriums für Familie, Arbeit und Sozialpolitik mehrere Anforderungen erfüllen: eine Basis mit mindestens fünf Rollen, eine höhenverstellbare Sitzfläche, eine Rückenlehne mit verstellbarem Neigungswinkel sowie verstellbare Armlehnen. Eine Fußstütze sollte verwendet werden, wenn die Tischfläche nicht verstellbar ist oder der Einstellbereich unzureichend ist. Dieses Zubehör ist besonders für kleinere Personen hilfreich.
Die Maus sollte an die Handgröße des jeweiligen Nutzers angepasst und entsprechend geformt sein. Eine ergonomische Tastatur verhindert hingegen übermäßige Muskelspannung der Hand sowie Schmerzen im Unterarm, Handgelenk und Ellbogen.









